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Eero Saarinen

Der aus einer bekannten finnischen Architektenfamilie stammende Eero Saarinen lernte zunächst Bildhauerei an der Académie de la Grande Chaumière in Paris, bevor er Architektur an der Yale School of Art and Architecture studierte. Saarinen arbeitete nach seinem Studium sehr erfolgreich in dem Architekturbüro seines Vaters und gewann als junger Architekt den Wettbewerb für das Jefferson National Expansion Memorial in St. Louis. Das Wahrzeichen der US-Metropole wurde aber erst nach seinem frühen Tod fertiggestellt.

Zudem erhielt er einen Lehrauftrag an der Cranbrook Academy in Bloomfield Hills. Hier lernte er Charles Eames kennen und experimentierte mit ihm an neuen Möbelformen. So entstanden die ersten Entwürfe für Möbel aus verformtem Schichtholz. 1940 nahmen die beiden am Wettbewerb "Organic Design in Home Furnishings" des Museum of Modern Art in New York teil und

in der Folge gestaltete Eero Saarinen zahlreiche ikonische Möbel, insbesondere für Knoll International.

Als architektonisches Meisterwerk Eero Saarinens gilt das TWA-Terminal des J.F. Kennedy Airports in New York. In Washington baute er bis zu seinem Tod 1961 am Dulles International Airport.

Zum Möbeldesigner mit Weltruhm gelangte Saarinen durch den ersten einbeinigen Stuhl mit dem Namen Tulip Chair. Das an die Form der gleichnamigen Blume erinnernde Design entspricht dem typisch expressionistischen Stil Saarinens, der mit seinen Entwürfen an die Designideen des Architekten Erich Mendelsohn anknüpfte. In die Design-Serie des Tulip Chair reihen sich weitere Exemplare, wie in etwa Tische, ein.